DDR-Funkamateure waren weitestgehend
"Selbstbauer".
Hier kommt eine VFO-Loesung aus der Anfangszeit des UKW-SSB-Amateurfunks,
als es ueblich wurde, den SSB-Sender nicht mehr auf festen Quarzfrequenzen
zu betreiben.
Fuer unsere Clubstation und auch fuer mich bestand damals in den siebziger
Jahren das Problem,
ohne die damals relativ schwer beschaffbaren speziellen VFX-Quarze
und ohne PLL-Loesungen und
ohne umstaendliche Mischer- und Vervielfacher-Loesungen zu einem angemessen
stabilen HF-Signal
im Bereich 133,3 bis 135,3 MHz zu kommen.
Mit einem solchen Signal und den damals schon beschaffbaren 10,7-MHz-Quarzfiltern
war das
VHF-SSB-Tranceiver-Problem dann loesbar.
Die unten abgebildete Schaltung (Prinzip des Clapp-Oszillators) wurde
so dimensioniert, dass
direkt (also ohne Mischung und Vervielfachung) das oben genannte Signal
entsteht.
Zwei Transceiver nach diesem Prinzip wurden damals gebaut,
die heute noch (bedingt) funktionieren.
Allerdings sind die verwendeten Abstimmpotentiometer
(eigentlich aus der Konsum-Elektronik)
die Schwachstellen in dieser Loesung. 25 Jahre Alterung liessen sie
nicht besser werden.