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DDR-Funkamateure waren weitestgehend
"Selbstbauer".

Hier kommt eine VFO-Loesung aus der Anfangszeit des UKW-SSB-Amateurfunks,
als es ueblich wurde, den SSB-Sender nicht mehr auf festen Quarzfrequenzen zu betreiben.

Fuer unsere Clubstation und auch fuer mich bestand damals in den siebziger Jahren das Problem,
ohne die damals relativ schwer beschaffbaren speziellen VFX-Quarze und ohne PLL-Loesungen und
ohne umstaendliche Mischer- und Vervielfacher-Loesungen zu einem angemessen stabilen HF-Signal
im Bereich  133,3 bis 135,3 MHz zu kommen.
Mit einem solchen Signal und den damals schon beschaffbaren 10,7-MHz-Quarzfiltern war das
VHF-SSB-Tranceiver-Problem dann loesbar.

Die unten abgebildete Schaltung (Prinzip des Clapp-Oszillators) wurde so dimensioniert, dass
direkt (also ohne Mischung und Vervielfachung) das oben genannte Signal entsteht.
Zwei Transceiver nach diesem Prinzip wurden damals gebaut,
die heute noch (bedingt) funktionieren.
Allerdings sind die verwendeten Abstimmpotentiometer
(eigentlich aus der Konsum-Elektronik)
die Schwachstellen in dieser Loesung. 25 Jahre Alterung liessen sie nicht besser werden.


Das breitbandige Messen kleinerer HF-Spannungen war ein weiteres schwieriges Problem
fuer den DDR-Funkamateur, insbesondere wenn er dienstlich keinen Zugang zu solchen
Messgeraeten hatte.
1998 schrieb mir Knut Theurich, DG0ZB, Theuberger Verlag GmbH, Zeitschrift FUNKAMATEUR,
dass er meinen Beitrag "Breitbandige HF-Spannungsmessung - Probleme und ein Schaltungsvorschlag" im
FUNKAMATEUR / 1983 / Heft 9 nochmals veroeffentlichte, und zwar im FUNKAMATEUR-Digest,
weil dieser Beitrag noch von Interesse sei.
Nun ja, das schmeichelte...




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